Hallo, ich wollte mich jetzt endich mal fuer die lieben Eintraege bedanken und besonders bei Elyon und Gretha, ohne die ich die bis jetzt schwerste Zeit meines Lebens glaube ich nicht ueberstanden haette. Mein Vater ist jetzt beerdigt und ich bin immer noch nicht zu Hause und das schlimmste dabei ist, dass ich Angst habe irgendwann nach Hause zu kommen und einfach wirklich zu realisieren, dass er nicht mehr da ist! Bis jetzt habe ich es immer nur gehoert und gelesen und weiss zwar eigentlich, dass es so ist, aber ich habe immer noch den Gedanken im Kopf, dass ich vielleicht nach Hause komme, und alles so ist wie immer. Und dann sind die Momente, in denen es einfach unverfaelschlich wahr ist, so hart, dass ich einfach nicht mehr kann. Es ist bald einen Monat her, was euch vielleicht ewig lang vorkommt, aber irgendwie ist es wie gestern, jedesmal wenn ich ans Telefon gerufen werde, faengt mein Herz an zu schlagen und oft liege ich abends wach und kann nur daran denken. Da haben mir die lieben Worte von Elyon und Gretha wirklich geholfen und mich auf den Boden zurueck geholt, weil ich sonst wahrscheinlich nichts anderes mehr wahrgenommen haette, DANKE!!! Allerdings kann ich euch nur raten, fliegt nach Hause wenn bei euch so etwas passiert, es war und ist, dass aller schrecklichste, was ich je erlebt habe, weil man irgendwie trotzdem alleine und hilflos ist, auch wenn man Mails schreibt und telefoniert, man kann einfach nichts tun, nicht mal die Mutter umarmen und ist mit seiner Traurigkeit alleine, was so schrecklich ist, dass ich oft einfach nicht mehr konnte. Wobei das bei einer anderen Organisation vielleicht einfacher geworden waere, eine Organisation, die sich nicht komplett querstellt. Dieses werde ich ihnen auch nie verzeihen und kann es auch nicht, weil es so schrecklich war, einfach gesagt zu kriegen, nee, du kannst nicht nach Hause, wenn es das einzige ist, was du willst.
Vielen Dank noch einmal, Catharina