Therapie
Eine sehr erfolgreiche Behandlung besteht in der oralen Therapie mit Brivudin. Auch die intravenöse Gabe von Aciclovir oder Valaciclovir ist möglich, doch ist sie der Therapie mit Brivudin in ihrer Wirksamkeit um ein vielfaches unterlegen.
Brivudin, Aciclovir und Valaciclovir sind Virustatika, also Medikamente, die gezielt gegen bestimmte Viren wirken. Die genannten Wirkstoffe gehören zur Klasse der Nukleosid-Analoga, die in ihrer chemischen Struktur den Nukleosiden, also den Bausteinen der Nukleinsäuren, sehr ähneln. Die einzelnen Nukleoside werden von speziellen Enzymen, den DNA-Polymerasen, zu einem DNA-Strang verknüpft. Die DNA-Polymerasen erkennen die Nukleosid-Analoga als taugliche Bausteine. Die Folge ist in der Regel ein Kettenabbruch, womit die vollständige DNA-Synthese der Viren gehemmt wird.
Durch die frühzeitige Gabe von Nukleosid-Analoga kann es bei Patienten mit Gürtelrose schon innerhalb weniger Stunden zu Schmerzfreiheit sowie einem Ablassen der Hautrötung kommen. Lokal können spezielle Puder und Lösungen, die Lokalanästhetika enthalten, zusätzlich helfen. Ohne Behandlung heilt die Gürtelrose aber auch in 2-4 Wochen ab.
EinigePatienten leiden nach dem Abheilen der Gürtelrose unter Nervenschmerzen in dem betroffenen Gebiet . Man spricht dann von einer Post-Zoster-Neuralgie. Eine rechtzeitige Schmerzbekämpfung im Rahmen des Zoster kann helfen, weitere Komplikationen wie eine Post-Zoster-Neuralgie zu verhindern. Als besonders effektiv für die Schmerztherapie hat sich dabei eine Kombination aus Analgetika und trizyklischen Antidepressiva erwiesen.
Komplikationen
Komplikationen sind bleibende Lähmungen, z.B. des Gesichtes, aber auch des Zwerchfells. Bei einigen Patienten kommt es zu einer Mitbeteiligung von Gehirn, Hirnhäuten oder Rückenmark, man spricht dann von einer Zoster-Enzephalitis, -Meningitis oder -Myelitis. Bei einer Mitbeteiligung der Nervenwurzeln oder Nerven entwickelt sich eine Polyneuropathie oder ein Guillan-Barre-Syndrom, ein Krankheitsbildmit oft von den Beinen aufsteigenden Muskelschwächen, die bis zu einer vollständigen Lähmung der Arme und Beine sowie Atemlähmung führen können,.
Die Ausbreitung der Gürtelrose auf den ganzen Körper einschließlich innerer Organe wird als Zoster generalisatus bezeichnet. Sie stellt eine lebensbedrohliche Komplikation des Herper Zoster dar und kann besonders bei Immunschwäche oder unter Therapie mit immunsupprimierenden Medikamenten auftreten. Um dem vorzubeugen, ist von einer Therapie mit Kortikosteroiden, die eine zusätzliche Immunsuppression zur Folge haben, abzuraten.
Sterblichkeit
Treten Komplikationen am zentralen Nervensystem, also an Gehirn und Rückenmark, mit Halbseiten- oder Querschnittsyndromen auf, verläuft die Erkrankung meist tödlich.
Prophylaxe
Eine Prophylaxe existiert bis heute nicht.
nagut, des dürfte dir jetz net wirklich helfen aber ich hab mal bei google gesucht... bilder warn da auch... sieht echt ecklig aus...