Ich hatte dieses Jahr (in den USA) Spanisch und es hat mich ziemlich enttäuscht. Ich hatte Spanisch 1, da ich außer "hola" kein Wort Spanisch konnte, aber viel mehr kann ich jetzt auch noch nicht. (Meine deutschen Freunde, die dieses Jahr auch mit Spanisch anfingen können ungefähr doppelt so viel wie ich, würd ich mal aus ihren Briefen schließen.)
Das Problem war, dass Spanisch für mich schon die dritte Fremdsprache war (nach Engl. und Latein) und für die Amis wars die erste. Spanisch ähnelte Deutsch und Latein von der Grammatik her sehr, aber Englisch ist ja viel unkomplizierter (keine Geschlechter, keine Konjugationen oder Deklinationen...)
Ich mag Sprachen Lernen und in meinem Kurs hatte ich hauptsächliche diese Idioten, die Spanisch nur genommen hatten, damit sie später ihr Academic Honors Diploma bekommen. Es war stinklangweilig. Hätte ich das am Anfang gewusst, hätte ich Spanisch 2 genommen, auch wenn mir die Vokabeln gefehlt hätten, denn das bisschen Grammatik hätte ich im Nu aufgeholt.
Mit der Zeit war ich "tired of" Spanisch, dass ich mich in studyhall im 2. semester mit einem verdammt guten Franze 4 Schüler getroffen habe und ein paar Brocken Franze gelernt habe. Jetzt kann ich fast so viel Franze wie Spanisch. Das sagt doch alles, oder?!?
Ich habe zwar persönlich keine Erfahrungen damit gemacht, aber ich würde denjenigen, die vorhaben Franze oder sowas WEITERZUMACHEN (also hatten schon 2 Jahre oder so) auf jeden Fall nachzufragen wie weit jeder Kurs schon ist, damit ihr nicht nur wiederholt sondern auch was neues lernt, sonst dürftet ihr "back in Germany" eine Menge nachzuholen haben. Ich sehe schon einiges an Spanischvokabeln&Grammatik auf mich zukommen, dass ich nachholen muss.
ninanani