Hi!!
Also ich bin mit AFS unterwegs und sehr zufrieden.
Okay, es stimmt schon, dass man nicht unbedingt in sein Lieblingsland kommt, denn man muss mindestens 8 Länder angeben, in die man gehen würde, aber bei 40 Ländern sind bestimmt mehrere dabei, in die man auch ausweichen würde. Eine von meinen Freundinnen geht in das Land, das ihre 7. Wahl war, ich geh in das Land, das meine 2. Wahl war und eine andere Freundin von mir ist zur Zeit in ihrem 1.-Wahl-Land und auch noch Winterabreise, da war nur noch ein Platz übrig. Also, AFS bemüht sich schon, dich in dein Wunschland zu bringen.
Gut, ich kenn mich jetzt nur mit AFS und Partnership International (da is ne Freundin von mir) aus, aber ich hab festgestellt, dass AFS auf jeden Fall eine viel bessere Vor- und Nachbereitung hat, als eben zum Beispiel Partnership International. Für alles wird mindestens ein Wochenende Zeitaufwand eingeplant, den man auch wirklich braucht, weil man auf so vieles vorbereitet wird, worauf man selbst nie kommen würde, was passieren kann, weil man selbst eben nur an die guten Dinge im Ausland denkt.
Also zuerst hat man ein ganzes Wochenende (Freitag - Sonntag) ein Auswahlwochenende, wo die jenigen, die auswählen die jenigen, die weg wollen auch wirklich gut kennenlernen und nicht nur rein nach erster Sympatie urteilen. Übrigens werden nur sehr wenige abgelehnt. Dann gibt es zwei Vorberetungswochenenden (Samstag - Sonntag), wo man eben auf alles mögliche vorbereitet wird (Isolation im Austauschjahr, Vorurteile - auch von anderen gegenüber sich selbst...) Und dann ist noch ein länderspezifisches Wochenende, wo eben nochmal auf alles eingegangen wird, was im jeweiligen Austauschland zu beachten ist und natürlich, welche Impfungen uns so weiter man noch braucht. Und außerdem, ist das länderspezifische deutschlandweit, so dass man alle, mit denen man fliegt vorher noch kennenlernen kann. (Deutschland wird in 5 Gruppen oder so aufgeteilt.) Im Austauschland selbst ist bevor man zur Gastfamilie kommt noch so eine Art Camp. Während dem Austauschjahr wird viel mit der Organisation unternommen und es ist auch immer ein Betreuer in der Nähe, wenn man einen braucht. Und nach dem Austauschjahr ist noch ein Nachbereitungswochenende. (Vielleicht sind es auch mehrere, keine Ahnung, damit habe ich noch keine Erfahrung.)
AFS ist natürlich auch nicht unbedingt die billigste Organisation, da wäre GIVE für Kanada glaube ich besser, also alleine vom Preis her.
AFS scheint aber an meiner Schule relativ beliebt zu sein. In der 11. und 12. Klasse sind 5 Schüler, die letztes Jahr im Ausland waren und 3 davon waren mit AFS weg.
East