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nayk

Trainee

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41

Monday, June 5th 2006, 6:48pm

Re: Abbrechen oder durchhalten?

Das mit abbrechen und so war bei mir auch immer ein thema... ich habe es zwar nie angesprochen, aber ich habe mindestens einma die woche dran gedacht, auch wenns mir sonst voll gut ging! ich hatte halt von anfang an voll probleme wegen hostfam und dann habe ich quasi bei einer alten oma als untermieter gewohnt in einer art garage... das war mir alles viel zu eng und zu klein und ich hab mich eigentlich nie richtig wohl gefühlt, weil es halt keine familie war und man mit dieser alten omi auch kaum reden konnte! das war halt ziemlich scheiße und deshalb hab ich dann auch voll heimweh gehabt und bin ziemlich depri gewesen und hab das durch sport probiert zu kompensieren (im wahrsten sinne des wortes meinen problemen davonlaufen..) und hab auch keinen appetit mehr richtig gehabt und hab dadurch fast 11kg abgenommen... war net so besonders toll, aber zeitweise gings mir da auch richtig scheiße...
abgebrochen hab ich aber trotzdem nicht, weil das hab ich mich irgendwie nicht so recht getraut.... war ein komisches gefühl und ich hoff dass ich das auch nie mehr wieder haben werde!!
http://www.TickerFactory.com/]



und ich freu mich schon!! I FINALLY MADE IT!!!

www.myblog.de/nayk
infos zu meinem atj hier und fotos

Gast

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42

Monday, September 11th 2006, 11:45am

Re: Abbrechen oder durchhalten?

So ich will danuh auch mal was zu sagen
bin seit 10 tagen in tschechien
nicht perfekt hier die umgebung aber gut genug ums auszuhalten
mir geht es aehnlich ich will nach hause und so
aber zu dem was vorher da war das man zwar was unternimmt aber keinen spass dabei hat oder sich nicht ablenken kann muss ich saegn : versucht einfach spass zu haben
nehmt es euch fest vor, redet es euch 5 minuten lang ein
das funktioniert !


mareike

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43

Monday, September 11th 2006, 8:38pm

Re: Abbrechen oder durchhalten?

du bist in tschechien? da hört sich echt interessant an...
erzähl mal ein bisschen. wie lebt es sich in unserem schönen nachbarlande kommst du mit der sprache zurecht? allgemein mit allem? wie lange bist du schon da und wie lange bleibst du noch?

oh... so viele fragen. sorry



www.mareike-goes-to-southafrica.de.tl

~mitglied im UVKG 07/08er club~ °07/08 world-wide-weg°

auf nach danten - South Africa 2007 GLS

Gast

Unregistered

44

Wednesday, September 20th 2006, 10:05pm

Re: Abbrechen oder durchhalten?

sorry aber ich bin jetzt vielleicht ein bisschen direkt aber ich denke am besten sag ichs so
also sprich mal mit deiner gastfamilie darueber, du darfst auch vor ihnen weinen das ist absolut kein problem. versuche dich auch ein bisschen mehr zu integrieren in der schule und so wenn du dich mal oeffnest merken die schueler auch dass du interesse hast. bei mir war es anfangs recht schwierig ich dachte auch nur an meine familie und freunde. das ist ganz normal. ich hab mich schon nur in 7 wochen total veraendert und siehe da jetzt hab ich so viel spass das ich meine die zeit lauft mir davon. versuch neue freundschaften aufzubauen und wenn es dir schlecht geht dann rede mit ihnen sie werden dich sciher verstehen . nur keine hemmungen auch wenn du mal weinen solltest das passiert allen mal.

45

Tuesday, October 3rd 2006, 4:59pm

Re: Abbrechen oder durchhalten?

Also Leute.

Irgendwie habe ich das bis jetzt nicht gekonnt, mich hier wieder zu melden.
Aber ich will an meinem Versprechen festhalten, diesem Forum treu zu bleiben und werde jetzt hier in "meinem alten Thread" schreiben, wie es mir inzwischen geht.
Jutta hatte mit fast allem Recht.
Mein Selbstbewusstsein ist fast vollständig wieder da, von den 7 kg sind 6 wieder runter (juhu) und mein Gesicht hat seine alte Form auch wieder.
Die ersten Wochen, nein - Monate wieder hier zu Hause waren alles andere, als einfach.
Ich wurde sehr oft gefragt, wieso. Und bei jedem Versuch, es zu erklären, habe ich festgestellt, dass ich von niemandem erwarten kann, es zu verstehen.
Und so weiß ich, dass viele - eigentlich fast alle - meiner Freunde nach wie vor nicht wissen, was genau schiefgelaufen ist.
Die Zeit war hart, aber ich habe sie gemeistert und bereue auch jetzt - 6 Monate später - meine Entscheidung keine Sekunde.
Mir geht es so wie Jutta, manchmal bin ich enttäuscht oder wütend, dass mein halbes Jahr nicht so toll war, wie das von anderen, aber auf der anderen Seite war es auch eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.
Es hat mich verändert, auf jeden Fall. Ich bin nicht mehr die, die ich vor meinem Flug war.
Damals war irgendwie alles rosarot und aufregend. Heute weiß ich, dass man im Leben auch Momente erreicht, wo man keine Kraft mehr hat. Und ich weiß, dass man auch solche Grenzen noch überschreiten kann.
Ich weiß jetzt, dass man manchmal nur an sich denken muss, auch, wenn man andere dadurch enttäuscht oder verletzt.
Ich musste damals ganz tief in mich reinhören und meine innere Stimme verstehen. Das war nicht leicht, aber ich weiß, dass ich sie richtig verstanden habe, weil ich hier zu Hause sitze und froh bin, die 3 1/2 Monate dagewesen zu sein, aber auch froh bin, mich nicht kaputtgemacht zu haben, durch den Zwang zu bleiben.
Meinen Eltern bin ich sehr dankbar, dass sie so grandios reagiert haben, in der Zeit, in der ich ernsthaft darüber nachgedacht habe. Sie haben gesagt: Wir stehen hinter dir, egal wofür du dich entscheidest.
Weiterhin haben auch die "paar" Monate mein Englisch erheblich verbessert und zu einigen Engländern habe ich weiterhin Kontakt.
Im Sommer werde ich mit einer der Schweizerinnen für zwei Wochen zurückgehen und ich kann es kaum erwarten.
Sicherlich wird das auch nicht leicht, aber es sind zum Teil auch Freunde fürs Leben, die gerade in der schwersten Zeit immer für mich da waren.
Leider hat meine Beziehung den ganzen Stress nachdem ich nach Hause kam nicht ausgehalten und so haben wir uns noch im April voneinander getrennt. Im Nachhinein ist das wahrscheinlich der größte Verlust, den mir mein Austausch gebracht habe, aber das zeigt ja auch noch einmal, dass die Gründe tiefer gingen, als bloße Sehnsucht (!!!).
Ja.

Ich werde jetzt wohl wieder häufiger hier vorbeischauen und Leuten unter euch helfen, so wie Jutta mir damals geholfen hat.
Es gibt für jedes Problem eine Lösung und so ein Austausch ist etwas unvergleichbares (positiv wie negativ).

Liebe Grüße

Huhn

46

Saturday, October 7th 2006, 6:58pm

Re: Abbrechen oder durchhalten?

ich finde, dass du dich besonders jetzt echt selbstbewusst anhörst.
ich habe da wirklich respekt vor und weiss nicht, was ich wohl gemacht hätte, wenn bei mir nicht alles so glatt gelaufen wäre.
also: respekt!

KozmicBlues

Unregistered

47

Monday, October 23rd 2006, 9:17pm

Re: Abbrechen oder durchhalten?

Hey Kartoffelhuhn, ich hab jetzt erst deine ganze Geschichte entdeckt und es hat mir gut getan sie zu lesen. ich befinde mich gerade in einer ähnlichen Situation wie du damals und bin die ganze Zeit am überlegen was besser wäre: gehen oder bleiben. ich hab schon mit vielen leuten darüber gesprochen und die meisten meinten ich sollte zu meinem eigenen wohl abbrechen. aber bisher konnte ich mich einfach nicht zu einer entscheidung durchringen, weil ich mir jeden tag sage, noch einen monat, dann ist alles schon ganz anders. ich kann mir einfach nicht selber nachgeben und sagen, okay dann hat es halt dieses mal nicht geklappt. dein bericht hat mir die augen für die positiven seiten eines abbruches geöffnet und hat mir mut gemacht, mich vielleicht doch dafür zu entscheiden. vielen dank

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